· 

Muskelaufbau und Fettreduktion - Warum das Bein-Training so wichtig ist!

Wer kennt das nicht? Da benutzt man lieber den Aufzug, anstatt die 3 Stockwerke zu laufen, oder man springt soeben mal ins Auto, um im 600 Meter entfernten Supermarkt eine Tüte Milch zu besorgen.

  

Abends nach der Arbeit ist man froh auf der Couch zu liegen und einen entspannten Abend vor der Lieblingserie zu verbringen.

 

Die meisten Menschen in Deutschland gehen zudem einem Beruf nach, der sich zumeist nur an einem Platz erledigen lässt, dem Arbeitsplatz. Ausgestattet mit Pc und Bildschirm und im besten Falle einem ergonomischen Bürostuhl, der einem das lange Sitzen auf den vier Buchstaben wenigstens im Lendenwirbelbereich erleichtern soll.    

 

Durch unsere moderne Lebensweise und die überwiegend sitzende Tätigkeit wird unser Unterkörper also oft nur unzureichend bewegt. 

 

Die Folgen einer Lebensweise ohne ausreichende Bewegung und Belastung sind eine auf das Nötigste reduzierte Muskelmasse, sowie Kraft der Gesäß- und Beinmuskulatur. Die Muskulatur ist zwar stark genug, um den Alltag zu bewältigen, sie hat sich jedoch auch an die reduzierte Belastung angepasst. 

 

Dadurch besteht eine erhöhte Verletzungsgefahr in Ausnahmesituationen z.B. bei Stürzen, beim Ausweichen von Gefahrensituationen oder beim Heben schwerer Gegenstände. 

 

Nun zu den Vorteilen eines trainierten Unterkörpers!

 

Natürlich sehen ein knackiger Po und durchtrainierte Beine in allen Lebenslagen einfach nur klasse aus.  

 

Daneben gibt es aber noch weitaus wichtigere Vorteile.

 

Kraftgrundlage für den Alltag

 

Ein trainierter Unterkörper  bietet die Kraftgrundlage für den gesamten Alltag. Das Heben und Tragen von Gegenständen fällt leichter und birgt weniger Verletzungsgefahren. Denken Sie an den schweren Einkauf, einen Umzug oder auch an die Versorgung von Kleinkindern. Hinterher flitzen, die Kleinen heben, tragen oder daran hindern auf die Straße zu rennen. All dies verlangt Muskeln, Knochen, Sehnen und Bändern in den Beinen einiges ab.  

 

Daneben bietet ein trainierter Unterkörper die Kraftgrundlage für den Beruf. Dies ist besonders wichtig für den körperlich hart arbeitenden Teil der Gesellschaft wie z.B.  Handwerker/innen, Gärtner/innen, Kindergärtner/innen, Postzusteller/innen, Bäcker/innen etc.. 

 

 

Nicht zuletzt sind trainierte Beine die Kraftgrundlage für den Sport und somit nicht nur für den Hobbysportler, sondern insbesondere für Sportler in den verschiedenesten Sportarten besonders wichtig.

 

Synergetische Wirkung und Schutz

 

Es besteht eine synergetische Wirkung mit der Rumpfmuskulatur, denn die Bein- und Gesäßmuskulatur ist mit der Bauch- und Rückenmuskulatur verbunden. Die sogenannten Muskelschlingen arbeiten ergänzend zusammen und sorgen für eine stabile Körperstatik der Wirbelsäule und des gesamten Bewegungsapparats.

 

Eine gut aufgebaute Beinmuskulatur sorgt für die Entlastung der Knie- und des Hüftgelenkes und wirkt durch die Verteilung über die Muskulatur wie ein Puffer. Anstatt hauptsächlich über die Gelenke, verteilen sich die Kräfte also über die Muskulatur und es besteht ein erhöhter Gelenkschutz.   

 

Nicht ohne Grund wird bei vielen Gelenkerkrankungen in der Medizin und Physiotherapie die Kräftigung der Gelenk umliegenden Muskulatur in den Fokus gerückt.   

 

Zudem bietet eine gut trainierte Bein- und Gesäßmuskulatur den Schutz von Seitenbändern, Kreuzbändern und Minisken, es besteht daher eine  geringere Verletzungsgefahr! Kurz mal mit dem Fuß umknicken, stolpern oder fallen, all dies kann ohne muskulären Halt häufiger zu einem schmerzhaften Bänderriss oder Bänderanriss führen.  

 

Die durch das Training angeregte Blutzirkulation im Unterkörper hilft bei der Verkalkungsprävention von Blutgefäßen, denn die Bein- und Gesäßmuskulatur ist die größte Muskelgruppe im Körper, die für ihre Leisungsfähigkeit durch viele und große Blutgefäße versorgt werden muss.

 

Es kommt durch regelmäßiges Training sogar noch Stunden nach dem Training zu einer erhöhten Durchblutung der Muskulatur, das gewährleistet eine optimale Nährstoffversorgung der Körperstruktur.

 

Durch eine bessere Blutzirkulation kommt es z.B. zu einer Reduzierung von Cholesterinablagerungen durch statische Ablagerungen an den Gefäßwänden.  

 

Auch die Wirbelsäule profitiert von einem stabilen Unterbau aus Muskeln, denn dieser dient ihr als fester Sockel und beugt damit Bandscheibenschäden vor. Zum Thema Bandscheibe und Bandscheibenschäden folgt noch ein gesonderter Blogbeitrag.  

 

Flexibilität und Unabhängigkeit bis ins hohe Alter

 

Dank einer gut trainierten Gesäß- und Beinmuskulatur bleibt man möglichst lange selbstständig und mobil (fortbewegen, Treppen steigen, hinsetzen, aufstehen etc.) ganz ohne Hilfsmittel.

 

Dies ist von existenzieller Bedeutung, denn beim Wegfall der eigenen Mobilität droht der Auszug aus der eigenen Wohnung, ggf. Heimunterbringung oder ein teurer Umbau (spezielle Dusch- und Waschgelegenheiten, Einbau einesTreppenlifts, Einbau von Rollstuhlrampen etc.). 

 

Mehr Ästhetik

 

Wie bereits oben erwähnt ist ein strammer Unterkörper besonders ästhetisch.

 

An alle Damen, das Trainieren der Bein- und Gesäßmuskeln hilft bei der Vorbeugung bzw. Reduktion von Cellulite und lässt einen jünger aussehen!  

 

Erreicht wird der Effekt durch unterliegende Muskeln, die die Haut um Beine und Po straffen.

 

Dabei sollten Frauern keine Angst vor überdimensionalen Muskelpakten an den Beinen haben, diese erhält man aufgrund des niedrigeren Testosteronspiegels nur bei sehr schwerem Beintraining und entsprechender Ernährung.

 

Erhöhter Kalorienverbrauch und Ausschüttung von Wachstumshormonen

 

Es kommt zudem zu einem erhöhten Kalorienverbrauch beim Training, bis in den Ruhezustand hinaus.

 

Die Beinmuskulatur stellt die größte Muskelgruppe des Körpers dar, das Training ist daher sehr anstrengend.

Während dessen findet ein erhöhter Sauerstoffverbrauch statt und die Belastung für das Herz-Kreislauf-System ist hoch, dadurch kommt es zu dem erhöhten Kalorienverbrauch. 

 

Das mehr an Muskeln sorgt zudem für einen höheren Kalorienverbrauch im Ruhezustand.

     

Besonders interessant ist auch, dass es bei einem Unterkörpertraining, im Gegensatz zu einem reinen Oberkörpertraining, zu einer höheren Ausschüttung von körpereigenen Wachstumshormonen kommt. Dies ergab eine Studie der Universität of North Texas.  Die Wachstumshormone werden proportional zur Größe und Intensität der trainierten Muskeln ausgeschüttet.  Ein intensives Gesäß- und Beintraining regt somit das Muskelwachstum im ganzen Körper an, das wiederum auch zu mehr Kraft im Oberkörper führen kann.

 

Verbesserte Lungen- und Gefäßfunktion 

 

Die durch das Training verbesserte Lungen- und Gefäßfunktion, kann auch dem Oberkörper mehr Ausdauer und Kraft ermöglichen.

 

Fazit:

 

Das Gesäß- und Beintraining ist eine wunderbare Sache und sollte nicht vernachlässigt werden. Die positiven Effekte sind mannigfaltig und existentiell. Es bringt zudem positive Effekte für die eigenen Trainingsziele.  

 

Gerne bin ich Ihnen bei dem Erreichen Ihrer Ziele behilflich, sei es der Erhalt, die Sicherung der eigenen Mobilität, ein ästhetischerer Körper oder die Unterstützung bei speziellen Sportarten.

 

Unter dem Navigationspunkt "Kontakt" finden Sie meine Mobilnummer, sowie meine Sprechzeiten.

 


Kommentar schreiben

Kommentare: 0